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Fasten gegen Migräne

Migräne – Fasten kann helfen

Immer wiederkehrende extrem starke Kopfschmerzen, verbunden mit Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit – Heftige Migräneanfälle treten bei rund zehn Prozent der erwachsenen Bevölkerung auf.

Entspannungsübungen und Stressabbau gelten als gute Mittel, um Herr über die Kopfschmerzattacken zu werden. Ebenso wichtig ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Seit Jahren zeigen auch Fastenkuren sehr gute Erfolge bei Migränepatienten. Selbst bei schwerster Migräne gilt ein- bis dreiwöchiges Fasten als äußert wirksam und gleichzeitig gut verträglich. Eine groß angelegte Studie an 243 Patienten belegt, dass ein- oder mehrmaliges Fasten innerhalb von fünf Jahren bei 95 Prozent der Betroffenen zu einer langfristigen Linderung der Kopfschmerzattacken oder sogar zu einer völligen Befreiung von der Migräne führen kann (Schauer U.: Klassifizierung, Therapie und ganzheitliche Konzepte aus der Migräne u. Kopfschmerzklinik Königstein; und Lischka N.: Fasten als Migränetherapie – Ergebnisse einer Dissertation; Vorträge auf der ÄGHE - 32. Fortbildungstagung in Bad Pyrmont; 2006).

Die Gründe für diese gesundheitsfördernde Wirkung des Fastens auf Migränepatienten sind hingegen noch nicht gänzlich geklärt. Mediziner vermuten allerdings sehr vielschichtige Effekte, die sich auf die Gesundheit positiv auswirken und dadurch den Organismus von den Kopfschmerzattacken befreien.

So wird beim Fasten der Stoffwechsel entlastet, wodurch der Körper mehr Energie in Heilungsprozesse investieren kann. Die Entschlackung sorgt für die Ausleitung von Giftstoffen, und auch der Verdauungstrakt kann sich in der Zeit der Kur regenerieren. Das positive Körpergefühl beim Fasten, der gleichzeitige Abbau von psychischem Stress und der überlegtere Umgang mit der Ernährung wirken sich ebenfalls positiv aus. All diese Effekte zusammengenommen tragen demnach zur guten Genesung der Betroffenen bei.