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„Heilfasten nach René Gräber“ – Ein Beitrag von René Gräber

Es ist in gewisser Weise schon „lustig“, wenn ein so altes Heilverfahren mit dem eigenen Namen verbunden wird. Es ist aber auch eine Ehre.

Ich verdanke dem Heilfasten einen großen Teil meiner Gesundheit. Einen Teil dieser Geschichte beschreibe ich ja kurz in der Beschreibung zu meiner Heilfasten Anleitung.

Und bevor ich es vergesse: Falls Sie über eine Suchmaschine gekommen sind, weil Sie meine Heilfasten Anleitung (nach René Gräber) suchen, so finden Sie diese ebenfalls hier: http://www.gesund-heilfasten.de/heilfasten_anleitung.html

Wenn Sie erst einmal eine kurze Version mit einem Überblick haben möchten, finden Sie hier eine kurze Heilfasten-Anleitung in pdf-Version.

Vielleicht möchten Sie aber einfach nur wissen was es mit dem Heilfasten „auf sich hat“ und was das besondere daran ist. Nun, dazu muss ich etwas ausholen, denn unter dem Begriff des Heilfasten werden sehr viele Dinge „verstanden“ die damit nichts zu tun haben – und andere Dinge weg gelassen, die damit etwas zu tun haben.

Ich versuche im Folgenden einmal einen Überblick zu geben:

Der Begriff des Heilfastens

Während der Begriff des Fastens eine übergeordnete Bezeichnung für eine Reihe von verschiedenen Fastenformen darstellt, ist das Heilfasten eine spezielle Form des Fastens.

Das Wort „Heil“ verrät schon die Intention des Fastens – es soll einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben und bestenfalls von Krankheiten befreien. Aber in der alternativen Medizin bedeutet „heilen“ nicht nur die Beseitigung von Krankheiten (oder wie so häufig in der Schulmedizin zu sehen, eine Behandlung der Symptome), sondern hier hat die Prophylaxe einen besonderen Stellenwert bei der „Heilung“.

Denn „Heilung“ beginnt hier schon, wenn der Patient noch gesund ist oder aber symptomfrei. Damit reiht sich das Heilfasten in die Reihe von alternativmedizinischen Konzepten ein, die für die Behandlung und Prävention von Erkrankungen gleichermaßen gut geeignet sind. Und genau dieser Aspekt wird oftmals von manchen „Experten“ bestritten. Schauen wir also zuerst einmal, was beim Fasten so passiert.

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Die Physiologie des Heilfastens

Im Gegensatz zu dem allgemeinen Fasten, wo auch religiöse Hintergründe eine Rolle spielen („österliches Fasten“, Ramadan etc.), gilt das Heilfasten eher als eine Heilmethode der Naturheilkunde. Dabei bin ich mir aber gar nicht so sicher, ob die „alten“ Religionsbegründer (Jesus, Mohammed u.a.) nicht ganz bewusst auch „Gesundheitsvorschriften“ machten. Aber das ist ein anderes Thema.

Bleiben wir erst einmal bei den spezifische Vorgänge, die während des Fastens im Organismus ablaufen – und die sind spannend genug. Denn bei einer drastischen Reduktion der Kalorienzufuhr, die oft gegen Null geht, schaltet der Organismus nach wenigen Tagen auf eine Art „Notprogramm“ um und fährt den Stoffwechsel zurück, um keine Kalorien zu verschwenden. Dieses sich Anpassen an die neue Nährstoffsituation seitens des Organismus macht es bei Abnehm-Diäten oft so schwer, die heiß gehassten Pfunde zu verlieren. Aber Heilfasten hat nichts mit Abnehm-Diäten, Schlankheitskuren und dergleichen zu tun – auch wenn sehr häufig Gewicht verloren geht. Der Gewichtsverlust ist jedoch bestenfalls eine angenehme Begleiterscheinung.

Viel bedeutsamer sind andere physiologische Konsequenzen der Kalorienrestriktion (=Kalorien sparen). Denn während des Heilfastens kommt es auch zu einer Abnahme des Blutdrucks. Mit der Auflösung von Fettreserven aus den Fettdepots kommt es zu einer Mobilisierung der dort „versteckten“ unerwünschten Substanzen, die im Volksmund oft auch als „Schlacken“ bezeichnet. Im Zuge des Fastens spricht man deshalb auch von einer „Entschlackung“. Und gerade auch über diesen Begriff machen sich einige „Experten“ lustig. Solchen „Experten“ empfehle ich (wieder einmal) dringend einen Blick in die entsprechenden Lehrbücher. Mehr dazu habe ich im Beitrag: „Die Bedeutung der Entschlackung für die Gesundheit“ beschrieben.

Diese oft toxischen Substanzen können während einer Heilfastenkur den Organismus belasten, da sie „frei verfügbar“ im Blutkreislauf zirkulieren und unter Umständen an anderen Orten deponiert werden, die der Gesundheit besonders abträglich sind. Das sind andere wichtige Organe wie Gehirn, Herz, Haut und so weiter. Daher muss beim Heilfasten „eigentlich“ immer eine begleitende Entgiftungsmaßnahme erfolgen, die Nieren und Leber unterstützen und idealerweise die freigesetzten „Schlacken“ schon vor Ort neutralisieren. Und genau das ist der Gedanke, den ich im „Heilfasten nach René Gräber“ umzusetzen versuche.

Entschlackung durch Heilfasten

Häufig wenden Kritiker des Heilfastens ein, dass im besonderen Maße Proteine für die Energiegewinnung während des Fastens angegriffen werden. In der Tat scheinen besonders unbrauchbare Proteine, verzuckerte Proteine, einen nachhaltigen negativen gesundheitlichen Effekt auszuüben.

An erster Stelle stehen hier die sogenannten AGEs – die „advanced glycation endproducts“ oder fortgeschrittene Glykierungs-Endprodukte (siehe auch meine Beiträge Fruchtzucker und Fruktose – alles andere als gesund… und Die Rache der Grill-Hähnchen).

Diese Kombination von Zuckermolekülen und Proteinen, die eine nichtenzymatische Bindung (Glykierung) eingegangen sind, vergrößern das Risiko für Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose. Wenn man bedenkt, dass diese AGEs oft bei Braten und Grillen entstehen und in den verbrannten Teilen des Fleischs zu finden sind, dann drängt sich der Begriff der „Schlacke“ unwillkürlich auf.

Ein entsprechender Vorgang soll auch beim Rauchen erfolgen, diesmal aber im Körper des Rauchers und nicht auf der Grillplatte (Rauchen verzuckert Proteine).

Eine andere Form der Glykierung ist die Verbindung von Hämoglobin und Glukose, die das HbA1c bilden. Dieses physiologisch unbrauchbare Hämoglobin ist für die Diagnostik bei einem länger bestehendem Diabetes interessant, da hohe Werte auf einen langfristig schlecht eingestellten Diabetes hinweisen. Unter physiologisch normalen Bedingungen sind die Werte sehr gering.

Mit Hilfe des Heilfastens ist es möglich, auch diese „Schlacken“ zu reduzieren. Für Diabetes Typ-2 gibt es sehr viele äußerst positive Berichte und Studien, die einen sehr guten Effekt des Heilfastens auf die Erkrankung bescheinigen. Hier sind die Effekte nicht auf einen Faktor begrenzt, sondern umfassen neben einem oft zu beobachtenden Gewichtsverlust auch eine Reduzierung von Insulin bei einem insulinpflichtigen Diabetes Typ-2, Blutdrucksenkung und so weiter. Mehr dazu auch in meinem Beitrag: Heilfasten bei Diabetes Mellitus.

Und damit wären wir bei den:

Indikationen für das Heilfasten

Da mit der Durchführung des Heilfastens ein „Effekt“ auf den gesamten Organismus ausgeübt wird, spricht das Heilfasten eine Reihe von Ursachen für eine Reihe von Erkrankungen an, als da wären:

  • Adipositas
  • Burnout
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • metabolisches Syndrom (allgemein)
  • Hyperurikämie (Gicht)
  • Hyperlipidämie (erhöhte Blutfettwerte)
  • chronische Hepatopathien (Leberprobleme)
  • Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen allgemein
  • arterielle und venöse Durchblutungsstörungen
  • degenerative Gelenkerkrankungen (Arthrose, Arthritis u.a.)
  • diverse Hauterkrankungen wie Akne, Psoriasis und Neurodermitis
  • Asthma
  • Allergien
  • Pollinosis (Heuschnupfen)
  • verschiedene entzündungsbedingte Komplikationen
  • chronische Obstipation (Verstopfung)
  • Morbus Crohn
  • Reizdarmsyndrom
  • Rheuma
  • chronische Schmerzzustände

Kontraindikationen – Wann man nicht fasten sollte

Weil es sich beim Heilfasten um eine therapeutische Maßnahme handelt, deshalb gibt es Indikationen und Kontraindikationen. In der Tat gibt es Zustände, unter denen ein Heilfasten nicht empfehlenswert ist:

  • schwangere und stillende Frauen
  • schwere Herzerkrankungen
  • bei ausgeprägten Blutungsneigungen
  • Tuberkulose
  • bei fortgeschrittener Arteriosklerose
  • Kinder (die haben das meistens auch nicht nötig)
  • bei schweren Überfunktionen der Schilddrüse
  • Durchblutungsstörungen des Gehirns
  • bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen
  • bei Essstörungen, wie Bulimie, Magersucht etc.
  • bei starkem Untergewicht

Die folgenden Probleme stellen eine Art relative Kontraindikation dar:

  • psychische Erkrankungen und seelische Störungen (es kommt auf die Schwere an)
  • nach durchgestandener „schwerer Krankheit“
  • schwere chronische Krankheiten mit medikamentöser Behandlung
  • Diabetes Typ 1
  • chronische Hepatitis (Leberentzündung)
  • starke Stressempfindlichkeit beziehungsweise „Stress-Opfer“
  • ältere Menschen (über 65)
  • bei einer gleichzeitigen Einnahme von Blutgerinnungshemmern wie Marcumar

Es ist immer schwierig pauschale Empfehlungen abzugeben. Ich werde immer wieder gefragt ob man bei dieser oder jener Krankheit fasten dürfe. In solchen Fällen kann ich (eigentlich) immer nur die gleiche Antwort geben: In der Praxis schaue ich mir die Patienten an und wie ich deren Prognose einschätze. Diese ist im Wesentlichen davon abhängig, wie „regulationsfähig“ die Patienten sind.

Meine Patienten und Fastenteilnehmer haben in der Regel aber auch immer meine „Notfallnummern“ um besondere „Situationen“ zu besprechen. Deswegen empfehle ich gerade „Fasten-Neulingen“ (mit dem ein oder anderen gesundheitlichen Problem), sich einer Fastengruppe mit einem versierten Fastenleiter anzuschließen. Zudem ist das Heilfasten in der Gruppe eine zusätzliche Bereicherung der Fastenerfahrung für den Einzelnen. „Schwer“ Kranken (mit zahlreichen Medikamenten), rate ich in der Regel zu einem Aufenthalt in einer Fastenklinik.

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Das Heilfasten und seine Kritiker

Dieses Kapitel ist eigentlich ein „Bestseller“ und würde ganze Bücherregale füllen. Prinzipiell stehen weite Teile (Gott sei Dank nicht alle) der Schulmedizin und der Ernährungswissenschaft dem Heilfasten negativ gegenüber.

Es werden oft die beliebten „evidenzbasierten“ Beweise für die Wirksamkeit des Heilfastens vermisst, obwohl sie in der wissenschaftlichen Literatur mehr als genug vorhanden sind.

Es werden bei der Kritik des Heilfastens Unterstellungen vorgenommen, um zu „beweisen“, dass diese Unterstellungen auf falschen Annahmen beruhen, total evidenzunbasiert sind und somit das Heilfasten nutzlos und sogar gefährlich sei.

Die beliebteste Unterstellung für das Heilfasten ist, dass es angeblich eine Maßnahme zur Gewichtsreduktion sein soll. Solche Schein-Argumente hört und liest man unter anderem von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE): Heilfasten – DGE Info 02/2005 – Beratungspraxis. Dabei hat das Heilfasten nie von sich behauptet, eine Schlankheitskur zu sein. Aber dennoch geht die Kritik unbeirrt über diese unterstellte Argumentationsschiene.

Ein anderer äußerst beliebter Kritikpunkt soll die Gefährlichkeit des Heilfastens belegen. Da während des Fastens auch Proteine zur Energiegewinnung herangezogen werden, kommt es, so die Kritiker, mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Abbau und damit Schädigung der Herzmuskulatur. Dieser Gedanke entbehrt nicht einer gewissen Logik. Allerdings handelt es sich hier um eine Hypothese, für die es bislang keine evidenzbasierten Beweise, sprich Studien gibt. Vielmehr scheint die Praxis eine andere Sprache zu sprechen, was der eingeforderten Evidenzbasiertheit viel näher kommt: Die Buchinger-Klinik in Überlingen hatte innerhalb der letzten 30 Jahre über 50.000 Fastenpatienten, von denen vier an akutem Herzversagen gestorben sind. Bei den vier Todesfällen handelte es sich dabei noch um starke Raucher, die auch während des Klinikaufenthalts nicht auf ihr „Hobby“ verzichten wollten. Die evidenzbornierte Logik der Fasten-Kritiker in Bezug auf fastenbedingte Schädigungen der Herzmuskulatur dagegen ließe andere Zahlen als die Buchinger-Zahlen erwarten (siehe auch: Ist Fasten gefährlich?)

Ablauf des Heilfastens und begleitende Aktivitäten

Heilfasten richtig durchgeführt ist mehr als nur einfacher Verzicht auf etwas Essbares. Im Wesentlichen gliedert sich ein Zyklus in drei Teile. Es beginnt mit den Entlastungstagen, die der körperlichen und geistigen Vorbereitung dienen. Es folgen die Vollfastentage, das eigentliche Heilfasten und danach das Fastenbrechen mit den Aufbautagen. In dieser Phase wird der inzwischen an das Fasten gewöhnte Organismus zurückgeführt zur erneuten Nahrungsaufnahme. Dieser Zeitpunkt ist der kritische Zeitpunkt, wo man die Gelegenheit hat, sich für ein gesundes Ernährungsverhalten zu entscheiden, umzuschalten, falls man sich in der Vergangenheit sich weniger gesund ernährt hatte.

Während des Fastens sind begleitende Aktivitäten „erlaubt“ beziehungsweise sinnvoll. Eine davon ist die Darmreinigung oder Hydro-Colon-Therapie zu Beginn des Fastens. Diese Prozedur hilft dem Darm, sich auf schonende Art und Weise besser und schneller von seinem „Müll“ zu befreien.

Andere Aktivitäten während des Heilfastens sind körperliche Bewegung, die nicht aufgrund der neuen Ernährungssituation vernachlässigt werden sollte – sondern vielleicht nur etwas schonender ausfallen sollte. Eine davon ist das Fastenwandern, eine Kombination von Fasten und Wandern, die eine schonende Beanspruchung des Organismus unter Fastenbedingungen erlaubt.

Fazit

Heilfasten ist eine inzwischen anerkannte alternativmedizinische Heilmethode, die sich für die Behandlung und Prävention von Erkrankungen und zur Gesundheitspflege hervorragend eignet. Wie alles in der Welt hat auch das Heilfasten seine Grenzen und Beschränkungen. Es ist kein Allheilmittel.

Bei Beachtung der Indikationen und Kontraindikation für diese Heilmethode hat man eine sehr effektive und sichere Methode in der Hand. In einem gewissen Rahmen ist es auch möglich, in den eigenen vier Wänden für sich alleine das Heilfasten durchzuführen. Allerdings ist es hier ratsam, dass man zuvor schon einmal eine „richtige“ Heilfastenkur unter fachlicher Anleitung absolviert hat. Gute Literatur dazu kann bis zu einem bestimmten Grad eine Alternative dazu bilden. Bei bestehenden Erkrankungen, auf die eine Heilfastenkur Einfluss haben soll, ist eine fachliche Betreuung nach meiner Meinung ein absolutes Muss.

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Wasserfasten bedeutet die alleinige Aufnahme von reinem Wasser über einen begrenzten Zeitraum. Dies ist die Urform des Fastens und wird auch als ihr Königsweg beschrieben.

Um den Körper zu entlasten sind 3 Umstellungstage empfohlen. Dabei kann man sich auf gekochten Reis, Obst oder Gemüse beschränken und sollte auch die Nahrungsmenge bereits reduzieren. Diese leicht verdaulichen Speisen stellen den Körper bereits auf die kommende Fastenperiode um.

Der Fastenbeginn

Um etwaige Rückstände aus dem Magen-/Darmtrakt zu beseitigen, empfiehlt es sich, eine gründliche Darmreinigung vorzunehmen. Dazu gibt z.B. die Methode des „Glauberns“, die mit Glaubersalz aus der Apotheke vorgenommen werden kann. Die Darmreinigung erfolgt hiermit schnell und gründlich – eine Toilette sollte allerdings immer in erreichbarer Nähe sein. Schonender verläuft die Darmreinigung mittels eines Warmwasser-Einlaufes. Die nötigen Utensilien erhält man ebenfalls in der Apotheke. Manche Experten empfehlen, die Darmreinigung jeden 2. Tag über die gesamte Fastenzeit auszuführen.

Die Dauer

Ohne Rücksprache mit einem Arzt, sollten nur gesunde Personen auf eigene Faust fasten – dies gilt auch für das Wasserfasten. Ein Fasten in eigener Regie sollte nicht länger als 5 Tage durchgeführt werden. Erfahrene Faster können 14 Tage und länger fasten.

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Die Wasserzufuhr

Eine Wasseraufnahme von ca. 3 Litern ist auch und gerade beim Fasten unabdingbar. Dies ist nicht nur für die Fließfähigkeit des Blutes und den Kreislauf wichtig, sondern unterdrückt das – eventuell auftretende – anfängliche Hungergefühl.

Durch die Wasserzufuhr können auch Schlacken und Schadstoffe besser aus dem Körper abtransportiert werden. Hier eignen sich vor allem lauwarmes Leitungswasser und zimmerwarme, stille Wässer, die dem Körper Mineralstoffe zuführen können. Heilwässer und kohlensäurehaltige Mineralwässer sind für diesen Zweck nicht geeignet.

Das Fastenbrechen

Da die Verdauungsorgane ihre Tätigkeit weitgehend eingestellt haben, ist Vorsicht bei der Aufnahme von fester Nahrung geboten, um Magenkrämpfe, Verdauungsstörungen und Kreislaufprobleme zu vermeiden.

Der Erfolg

Mit dem Wasserfasten kann eine deutliche Gewichtsabnahme erzielt werden. Manche Fastenden berichten auch über reinere Haut, klareres Denken, eine neue Einstellung zur Nahrung und für manche Personen läutet das Wasserfasten den Beginn eines gesünderen Lebensstils ein.

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Totales Fasten ist die strengste Form des Fastens, da über einen gewissen Zeitraum lediglich kalorienfreie Flüssigkeiten wie Wasser oder ungesüßte Tees eingenommen werden.

Wer sich dennoch für diese Fastenmethode entschließt, sollte sicherstellen, dass er vollkommen gesund ist und sich nach Möglichkeit in therapeutische Kontrolle begeben.

Totales Fasten führt auch zu einer starken Gewichtsreduktion, birgt aber die Gefahr, dass man sofort wieder zunimmt, wenn man aufhört zu fasten. Aus diesem Grund wird es auch häufig mit einer Null-Diät verwechselt.

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Die wohl klassischste Form des Fastens ist mit Sicherheit das Tee-Fasten, bei dem für eine gewisse Zeit jegliche Kalorienzufuhr unterbunden wird. Gewichtsreduzierung, Entschlackung und Reinigung des Organismus, die Anregung der körpereigenen Abwehrkräfte, sowie die Stärkung des Immunsystems sind die Folge.

Tee-Fasten bedeutet aber, am Tag mindestens 3 Liter Flüssigkeit aufzunehmen, etwas mehr ist nicht schädlich. Bei dieser Menge sollte es sich um etwa 5 – 6 Tassen Kräutertee und wenigstens 2 Liter Mineral- oder Leitungswasser handeln, denn gegen Leitungswasser in Deutschland ist nichts einzuwenden, da die höchste Reinheitsstufe garantiert wird.

Bei den Teesorten sollte man während der Fastentage auf Abwechslung achten, wobei Holunderblüten- und Lindenblütentee besonders Erfolg versprechend sind. Aber auch aus Wachholderbeeren, Salbei, Kümmel oder Pfefferminze hergestellte Teesorten sind für Entgiftung und Entschlackung des Körpers gut geeignet. Zur Beruhigung dagegen können Tees aus Johanniskraut, Lavendel, Ringelblume, Weißdorn und Baldrian aufgegossen werden.

Eine Kombination der verschiedenen Aufgüsse für den Tag ist besonders empfehlenswert und steigert durch diese geschmackliche Vielfalt den Durchhaltewillen.

Auch sollte der Einsatz von Kamillentee bedacht werden, da dieser besonders darm- und magenfreundlich ist. Er empfiehlt sich bei weichem Stuhl, aller möglicher Formen von Darmentzündungen und vor allem bei Neigung zu Sodbrennen, dagegen möge er bei chronisch trockenen Schleimhäuten und Verstopfungen gemieden werden.

Es ist dringend zu empfehlen, während der Fastenzeit auf eine hohe Qualität der einzusetzenden Mittel zu achten. Dabei sollten nur natürliche Teesorten, frei von Farbstoffen, Aromen oder Konservierungsmitteln Zugang zu dem Fastenden finden. Süßen mit jeder Art von Zucker oder chemischen Süßstoffen sollten unterbleiben und nur im Notfall auf eine kleine Menge Honig zurück gegriffen werden.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Tee-Fasten das Immunsystem unterstützt. Es wird zum Beispiel erforderlich, wenn durch Wadenwickel oder ähnliche Heilmethoden aus Großmutters Zeiten, der Ausbruch einer Krankheit nicht mehr verhindert werden kann. Die Symptome werden durch das Tee-Fasten gemildert und der Körper wird zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte animiert und kann den natürlichen Kampf0 gegen die Krankheitserreger aufnehmen.

Ist das Tee-Fasten beendet, sollte dem Körper mindestens noch einen Tag lang eine vitaminreiche, vegetarische Kost zugeführt werden, damit er sich wieder an feste Nahrung gewöhnen kann.

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Bereits seit 1983 existiert eine Fasteninitiative der Evangelischen Kirche, die sich Sieben Wochen Ohne nennt.

Von anfänglich nur dreihundert Mitgliedern, die sich in der kirchlichen Fastenzeit, also von Aschermittwoch bis Karsamstag, wöchentlich trafen, hat sich diese Aktion zu einer festen Größe entwickelt, der auch die Medien verstärkt ihre Aufmerksamkeit widmen.

Aus dem spontanen Zusammenschluss von Gleichgesinnten, die sich in Hamburg trafen zu Austausch, Gebet und Vorträgen zum Thema Fasten, ist inzwischen eine gut strukturierte Organisation geworden, die von Pastoren und Theologen begleitet wird.

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Was verbirgt sich nun hinter diesem Begriff Sieben Wochen Ohne?

Auf keinem Fall ist damit ein Fasten gemeint, das als Hauptzweck die Gewichtsreduktion hat und eine bessere Figur. Das sind eigentlich nur Nebeneffekte. Beim religiösen Fasten wird der Körper zwar nicht außer Acht gelassen, aber das Hauptaugenmerk gilt der Seele. Sie soll lernen, sich von allem überflüssigen Ballast zu befreien, um wieder frei zu werden für Gottes Eingebungen, und feinfühlig für die Bedürfnisse der Mitmenschen.

Es gibt im Alltag viele Dinge, mit denen wir uns unbewusst oder bewusst vor Gottes Ansprüchen schützen. Wer unmäßig isst, viel Alkohol trinkt, raucht und seine Freizeit hauptsächlich vor dem Fernseher, oder etwas zeitgemäßer, vor dem Computer verbringt, der kann sich mit diesen Aktivitäten gut selber betäuben.

Für Gebet, Meditation, Hilfe für andere oder gar Gewissenerforschung bleibt da keine Zeit. Und das ist von den meisten Menschen durchaus so gewollt, denn ein Leben aus dem Heiligen Geist kann ganz schön unbequem sein.

Bei Sieben Wochen Ohne lernt man durch den zeitweisen Verzicht auf all diese Dinge, wie gedankenlos man doch in den Tag hinein lebt, und mit wie vielen unnützen oder schädlichen Verhaltensweisen man sich vor möglichen Ansprüchen Gottes schützt.

In der katholischen Kirche gibt es in den Messen während der Fastenzeit ein Gebet, in dem es sinngemäß heißt: „Durch das Fasten des Leibes erhebst Du den Geist.“ Genau das ist der religiöse Sinn des Fastens. Gerade in der österlichen Bußzeit soll der Mensch sich frei machen von allem, was ihn von Gott trennt, damit er, von Ballast befreit, offen wird für das Geschenk der Auferstehung.

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Die Schrothkur bezeichnet ein Verfahren in der Naturheilkunde, welches auf den Naturheiler und Erfinder Johann Schroth (1798-1856) zurückzuführen ist und allgemein als eine Methode der traditionellen europäischen Medizin gewertet wird.

Der Naturheiler Johann Schroth wurde oftmals auch als Semmeldoktor bezeichnet, da trockene Brötchen einen wichtigen Bestandteil seiner Schrothkur darstellten.

Als Johann Schroth im Jahr 1820 durch einen Huftritt von einem Pferd stark am Knie verletzt worden war, führte er die Schrothkur erstmals in einem Selbstversuch durch.

Durch das Auflegen von nasskalten Umschlägen besserte sich der Zustand seines steifen Knies. Die Elemente der Schrothkur sind demnach Schrothsche Packungen (=Dunstwickel), welche den Körper die ganze Nacht über einhüllen und durch Wärmflaschen erwärmt werden.

Hinzu kommt die Ernährung, welche arm an Fett, Salz und Eiweiß (beispielsweise Reisbrei, Grießbrei, Haferbrei, gekochtes Gemüse oder Obst und trockene Brötchen). Sehr wichtig bei der Schrothkur sind die Trink- und Trockentage.

In der klassischen Form der Schrothkur wird an drei Trockentagen weniger als ein halber Liter Flüssigkeit zu sich genommen. Hinzu kommen abwechselnd je zwei kleine und große Trinktage.

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Als Getränk bewährte sich früher vor allem Weißwein. In der heutigen Anwendung der Schrothkur wird die Menge der Flüssigkeit an den Trockentagen in der Regel erhöht. Zudem wurde die Kost von Kurkost in Mischkost verändert und die Menge der Kalorien wurde von anfänglich 500 Kalorien pro Tag auf 1000 bis 1500 Kalorien am Tag erhöht.

Das Ziel dieses Naturheilverfahrens liegt (wie bei vielen anderen dieser Naturheilverfahren auch) darin, den menschlichen Körper in einem Zeitraum von etwa 2-3 Wochen komplett zu entgiften. Durch diese Entgiftung sollen neben dem Ziel, Gewicht zu verlieren, erreicht werden, dass die Selbstheilungskräfte des Organismus gestärkt werden.

In manchen Fällen wird diese Kur empfohlen, wenn bei Menschen die Diagnose der Fettleibigkeit festgestellt worden ist, allerdings wird die Schrothkur auch von vielen Medizinern und Ernährungsberatern strikt abgelehnt, da sie keine Diät im eigentlichen Sinne darstellt.

Bei Krankheiten wie Tuberkulose, Störungen der Nierenfunktion, Krebs, Überfunktionen der Schilddrüse, Lebererkrankungen oder auch Schwangerschaft ist eine Schrothkur in keinem Fall geeignet.

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Während bei anderen Fastenkuren auf jegliche Nahrungsaufnahme verzichtet wird, ist das Obstfasten eine sehr sanfte und angenehme Art, seinen Körper zu reinigen und liebgewonnen, aber schädlichen Genüssen lebe wohl zu sagen.

3 bis 5 Mal täglich nimmt man eine gute Portion Obst oder auch gedünstetes Gemüse zu sich, der Kreativität des Einzelnen sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Besonders im Frühjahr und Sommer ist diese Art des Fastens sehr beliebt, da die Auswahl an frischem Obst und Gemüse dann am größten ist.

Wenn man dazu noch die Möglichkeit hat, sich sein Obst selbst zu pflücken, kommt auch die Freude am Essen in keinem Fall zu kurz.

Saftige Äpfel, exotische Früchte, einheimische Erdbeeren, die an kleine, süße Juwelen erinnern – jeder weiß selbst, welches Obst sein Favorit ist und wird zwischen A wie Ananas und Z wie Zitrone jede Menge Köstlichkeiten finden. Vielleicht lernt man durch diese Fastenkur auch Früchte kennen, die man vorher nie probiert hat.

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Die Vorteile des Obstfastens sind vielfältig, die Fruchtfasern helfen die Darmwände von Stoffwechselrückständen zu reinigen, die Darmschleimhaut kann sich regenerieren und die Ausscheidungen werden angeregt.

Dazu kommt, dass alte Essgewohnheiten durchbrochen werden und man wieder lernt, bewusster zu genießen, was sich auf die Zeit nach dem Fasten positiv auswirken wird. Bereits nach wenigen Tagen fühlt man sich weit weniger müde, man ist energiegeladener und bekommt eine strahlendere Haut, was vor allem daran liegt, dass man naturgemäß mehr Flüssigkeit aufnimmt.

Wasserhaltiges Obst wie Trauben, Melonen und Orangen werden gern für das Obstfasten verwendet, die notwendigen Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und Enzyme finden sich jedoch auch in jedem anderen Obst. Bananen können so gut wie keine andere Frucht Hungergefühle beseitigen und wenn man während des Fastens keinen Hunger verspürt, ist man viel eher in der Lage die Kur durchzuhalten und noch dazu Sport zu treiben und sich mit Freunden zu treffen.

Auch bei dieser Kur sollte auf Alkohol, Nikotin und Kaffee verzichtet werden, es sollte viel Wasser und Kräutertee getrunken werden, gegen Obst- und Gemüsesaft ist bei einer Obstkur natürlich nichts einzuwenden.

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Eine empfehlenswerte Alternative zum strengen Wasser- und Teefasten ist das Modifizierte Fasten, das zusätzlich Obst- und Gemüsesäfte, so wie Fastentee mit Honig mit einer Gesamtzahl von 200 bis 300 Kalorien täglich erlaubt.

Das reine Wasser- oder Kräutertee-Fasten ist für viele Menschen nicht die beste Methode, um den Körper zu entgiften und zu entschlacken.

Unser Organismus ist immer stärkeren Belastungen ausgesetzt, die frühere Generationen nicht kannten. Allein rund 65.000 neue chemische Verbindungen sind in den letzten vierzig Jahren entwickelt worden, von denen niemand sicher weiß, wie sie auf den menschlichen Körper wirken. Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln, Lösungsmittel, Konservierungsstoffe, Pestizide, Dünger, Medikamente, Industrieabgase und vieles mehr haben dazu geführt, dass die meisten Leute unter diffusen Beschwerden leiden.

Kopfschmerzen, Unwohlsein, Abgeschlagenheit, Gelenkschmerzen und Schlafstörungen sind an der Tagesordnung. Allergien sind auf dem Vormarsch, und Rückenbeschwerden zählen schon längere Zeit zu den häufigsten gesundheitlichen Störungen.

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Durch zusätzliche Obst- und Gemüsesäfte so wie etwas Honig, erhält der Organismus eine wirksame Hilfe, um sich durch das Fasten von Stoffwechselschlacken und Giften zu befreien.

Diese basisch wirkenden Säfte tragen dazu bei, den Säureüberschuss im Körper zu beseitigen, und versorgen den Organismus noch dazu mit Vitaminen und Mineralstoffen. Die typischen Begleiterscheinungen des Wasserfastens, wie Schwächeanfälle und Kopfschmerzen, können auf diese Weise wesentlich abgemildert und reduziert werden.

Wer bereits unter erheblichen gesundheitlichen Störungen leidet, kann durch Basenpulver seinen Organismus noch zusätzlich unterstützen. Übersäuerung des Körpers ist eine der Hauptursachen für schlaffes Bindegewebe und unreine Haut, so wie Gelenkschmerzen und nachlassenden Leistungsfähigkeit.

Auch wenn es viele verschiedene Ansichten über das richtige modifizierte Fasten gibt, so sollte man nicht vergessen, dass es beim Fasten vor allem darauf ankommt, auf jegliche feste Nahrung zu verzichten. Sonst stellt der Verdauungsapparat seine Arbeit nicht ein, und es erfolgt keine Umstellung des normalen Stoffwechsels auf den Fastenstoffwechsel.

Deshalb sind auch an sich gesunde Diätformen wie Basenfasten mit Obst und Gemüse keine wirklichen Fastenmethoden. Es geht wirklich darum, nur flüssige Nahrung in Form von Wasser, Kräutertee, Fastentee, Obstsäften und Gemüsesäften zu sich zu nehmen, von dem bisschen Honig mal abgesehen, der sehr kräftigend wirkt und Schwächeanfällen vorbeugt.

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Beitragsbild: stockxpert.de – 21457691

Immer wiederkehrende extrem starke Kopfschmerzen, verbunden mit Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit – Heftige Migräneanfälle treten bei rund zehn Prozent der erwachsenen Bevölkerung auf.

Entspannungsübungen und Stressabbau gelten als gute Mittel, um Herr über die Kopfschmerzattacken zu werden. Ebenso wichtig ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Seit Jahren zeigen auch Fastenkuren sehr gute Erfolge bei Migränepatienten. Selbst bei schwerster Migräne gilt ein- bis dreiwöchiges Fasten als äußert wirksam und gleichzeitig gut verträglich. Eine groß angelegte Studie an 243 Patienten belegt, dass ein- oder mehrmaliges Fasten innerhalb von fünf Jahren bei 95 Prozent der Betroffenen zu einer langfristigen Linderung der Kopfschmerzattacken oder sogar zu einer völligen Befreiung von der Migräne führen kann (Schauer U.: Klassifizierung, Therapie und ganzheitliche Konzepte aus der Migräne u. Kopfschmerzklinik Königstein; und Lischka N.: Fasten als Migränetherapie – Ergebnisse einer Dissertation; Vorträge auf der ÄGHE – 32. Fortbildungstagung in Bad Pyrmont; 2006).

Die Gründe für diese gesundheitsfördernde Wirkung des Fastens auf Migränepatienten sind hingegen noch nicht gänzlich geklärt. Mediziner vermuten allerdings sehr vielschichtige Effekte, die sich auf die Gesundheit positiv auswirken und dadurch den Organismus von den Kopfschmerzattacken befreien.

So wird beim Fasten der Stoffwechsel entlastet, wodurch der Körper mehr Energie in Heilungsprozesse investieren kann. Die Entschlackung sorgt für die Ausleitung von Giftstoffen, und auch der Verdauungstrakt kann sich in der Zeit der Kur regenerieren. Das positive Körpergefühl beim Fasten, der gleichzeitige Abbau von psychischem Stress und der überlegtere Umgang mit der Ernährung wirken sich ebenfalls positiv aus. All diese Effekte zusammengenommen tragen demnach zur guten Genesung der Betroffenen bei.

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Molkefasten ist eine Form des Fastens, die zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit, Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens beitragen kann. Neben einer Gewichtsreduzierung kann der Körper außerdem von Giftstoffen und Schlacken befreit werden. Auf diese Weise werden die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers gestärkt.

Beim Molkefasten wird neben dem täglichen Genuss von etwa einem Liter Molke im Allgemeinen empfohlen, weitere Flüssigkeiten wie stilles Mineralwasser und Fruchtsäfte zu sich zu nehmen.

Molke ist die Restflüssigkeit, die bei der Herstellung von Quark und Käse entsteht. Sie besteht aus Wasser (ca. 94%), Milcheiweiß (ca. 4-5%) und Molkenprotein (0,6 – 1%).

Darüber hinaus enthält sie reichlich Vitamine, wie zum Beispiel die Vitamine B1, B2 und B6 und Mineralstoffe wie Kalzium, das unter anderem für die Bildung der Knochensubstanz verantwortlich ist, und ist nahezu fettfrei.

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Aufgrund des Molkenproteins scheint die Molke für eine Fastenkur als besonders gut geeignet. Während des Fastens verringert sich die Kalorienzufuhr erheblich.

Um zu verhindern, dass die körpereigene Muskelsubstanz als Energiequelle herangezogen wird, ist es notwendig, den Körper mit ausreichend Eiweiß (Protein) zu versorgen.

Dieses ist durch den Genuss von Molke gewährleistet. Zusätzlich wird empfohlen, sich sportlich zu betätigen, um dem Abbau von Muskelsubstanz zusätzlich entgegenzuwirken. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass als Energiequelle das Körperfett herangezogen werden kann.

Fastenkuren dieser Art werden in verschiedenen Kurorten und Wellnesshotels angeboten. Man kann aber auch zu Hause fasten. Wichtig ist in jedem Fall, dass man sich vor dem Fasten informiert und sich gegebenenfalls ärztlich beraten und betreuen lässt. Für Schwangere und Untergewichtige stellt das Fasten ein gesundheitliches Risiko dar.

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Beitragsbild: pixabay.com – TotalShape